Baumwolle sehr hautsympathisch und leicht zu pflegen. Daher kommt sie auch bei unseren Bettdecken, Kopfkissen und Bettwäsche häufig zum Einsatz.

Bio-Baumwolle ist ein geschützter Begriff und darf nur dann verwendet werden, wenn die Baumwolle nach den Vorschriften des ökologischen Landbaus angebaut und geerntet wird.

Zertifizierte Bio-Baumwolle wird von Hand geerntet. Das Hauptaugenmerk des Bio-Baumwoll-Anbaus liegt bei dem Verzicht von chemischen Pestiziden und Düngemittel.

Polyester eignet sich für Bettwaren ausgesprochen gut, da es einige Vorteile gegenüber Baumwolle aufweist. Die wichtigsten Eigenschaften des Stoffs für Bettwaren sind dabei die einfache Pflege und die positive Auswirkung auf das Schlafklima.

So ist der Stoff beispielsweise sehr leicht waschbar und lässt sich schnell trocknen, da die Polyester-Faser dreimal so fein wie eine Seidenfaser ist und die Faser-Poren so klein sind, dass Wasser nur schwer durchdringen kann. Schweiß hingegen kann ungehindert verdampfen, was besonders bei nächtlichem Schwitzen wichtig ist. Zudem ist Polyester weicher und speichert Wärme besser als die Naturfaser Baumwolle.
Weiterhin bieten künstliche Polyester-Fasern keinen Nährboden für Milben und sind daher hygienischer als andere vergleichbare Bettwaren-Stoffe.
Eine Polyester-Baumwolle-Mischung wird Polycotton genannt, welche die Vorteile beider Materialien in sich vereint.

Bettwäsche aus Baumwolle und Polyester ist beispielsweise atmungsaktiv und saugfähig und bringt den Komfort von der Naturfaser mit sich. Wie man eine Baumwolle-Polyester-Mischung waschen sollte, ist den jeweiligen Pflege-Etiketten zu entnehmen, häufig können diese aber bei 60 Grad gereinigt werden.

Gänse- und Entendaunen
Gänse liefern etwas größere Daunen und Federn als andere Tiere. Da damit auch die Füllkraft und Bauschkraft der Gänsedaune steigt, sind die Daunen einer Gans von besonders guter Qualität.

Entendaunen weisen über ein Isoliervermögen auf, das bei gleicher Menge weniger stark als das von Gänsedaunen ist. Allgemein gilt jedoch vor allem: Je höher der Daunenanteil in einem Produkt, desto weicher fühlt es sich an.

Gerade bei Kissen kann jedoch auch die Beimischung von anderen Federn sinnvoll sein. Deutlich fester sind Federn, weil ihr Kiel stärker bzw. voll ausgeprägt ist. Ein Kopfkissen mit Daunen, das zusätzlich auch mit Federn gefüllt ist, bietet also eine bessere Stützkraft als ein reines Daunenkissen – was je nach präferierter Schlafposition durchaus von Vorteil sein kann.

Eiderdaunen
Die leichtesten und feinsten aller Daunen und damit die hochwertigsten sind die Eiderdaunen. Sie stammen von der Eiderente, welche ursprünglich in Island beheimatet war. Aufgrund des Naturschutzes der Ente, sind Eiderdaunen die einzige Daunen, die nicht durch Rupfen gewonnen werden. Stattdessen liest man die flauschigen Federn nach Ende der Brutzeit per Hand aus den verlassenen Nestern der Tiere auf. So wird der Tierschutz gewährleistet und das Leben der Vögel nicht beeinträchtigt. Für ein Kilogramm müssen ca. 500.000 bis eine Million Eiderdaunen gesammelt werden, bei Gänsedaunen sind dies „nur“ ca. 250.000 bis 400.000 Stück.

Diese Zahl verdeutlicht, warum Eiderdaunen für allerhöchste Qualität stehen: sie sind so leicht und zart wie keine andere Daune – und zudem natürlich aufwendig zu beschaffen. Da Produkte mit Eiderdaunen nur in kleiner Menge auf den Markt kommen, sind diese meist eher teuer.
Federn werden schon seit Jahrhunderten als geradezu ideale Füllung für Zudecken und Kopfkissen verwendet. Mit ihren zahllosen Luftpolstern gewährleisten sie eine gute Wärmeisolation, nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese an die Raumluft ab. Genießen Sie einen komfortablen und erholsamen Schlaf im Einklang mit der Natur!

Alpaka Wolle wird als "Vlies der Götter" tituliert. Kaum eine andere Wolle, die aus der Natur gewonnen werden kann, ist so flexibel einsetzbar und somit so qualitativ hochwertig. Alpakawolle eignet sich zum Filzen, zum Weben und zum Stricken. Da Alpakawolle zudem dafür bekannt ist, nicht zu kratzen, können auch wunderbar direkt auf der Haut aufliegende Wolldecken und Kleidungsstücke, wie Bettdecken, Babyschals oder Socken, aus der Wolle gefertigt werden. Selbstverständlich ist auch eine Fertigung von ästhetischen Teppichen oder Strickaccessoires mit Alpakawolle möglich und diese Produkte werden mittlerweile auch weltweit angeboten. Übrigens: Auch Allergiker können von der Alpakawolle profitieren, da die Wolle als besonders hautverträglich gilt. Somit können beispielsweise auch Steppbetten aus der Alpakawolle angefertigt werden, was für viele Allergiker eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden nach sich zieht.

Kamele sind in Asien, Nordafrika und sogar Australien verbreitet und leben in Wüsten und trockenen Steppen. Häufig werden sie als Nutztiere, beispielsweise als Zug und Lastentiere, eingesetzt, dienen aber auch zur Gewinnung von Kamelwolle. Bei Kamelen wird zwischen dem Dromedar und dem Trampeltier unterschieden. Die Wolle des Dromedars wird hauptsächlich zur Herstellung von Teppichen eingesetzt, da sie sehr rau ist. Feine Kamelwolle stammt vom Trampeltier, das in der Mongolei und Westchina verbreitet ist. Als Kamelhaar bezeichnet man das Fell vom Kamel, dessen Farbspektrum von gelblich über rötlich bis bräunlich reicht. Man unterscheidet zwischen dem groben Deckhaar des Kamels und dem weichen, flauschigen Flaumhaar, dass auch als Unterhaar bezeichnet wird. Ein Kamel verliert im Fell Wechsel etwa zwischen 5 und 7 Kilogramm Unterhaar, weshalb Kamele nicht geschoren werden müssen.